
Eine spannende, authentische und abwechslungsreiche Rundreise mit Wanderungen.
Rumäniens Südwesten – Natur- & Kultur-Rundreise mit Wandern
Banater Bergland, Siebenbürgen, Eisernes Tor und die Berge der Karpaten
Aktiv die Karpaten entdecken
Diese Natur- und Kultur-Rundreise durch den Südwesten von Rumänien richtet sich an Reisende, die mehr erleben wollen als klassischen Urlaub. Erleben Sie eine außergewöhnliche Rundreise, die geführte Wanderungen mit beeindruckenden Naturerlebnissen und kulturelle Höhepunkte ideal verbindet.
Ob spektakuläre Schluchten, wunderbare Naturlandschaften, historische Städte oder legendäre Panoramastraßen – diese Reise bietet Ihnen die perfekte Kombination aus Aktivurlaub, Genuss und Kultur.
Entdecken Sie auf ausgewählten Routen die beeindruckende Vielfalt der Karpaten, kombiniert mit einigen der schönsten Sehenswürdigkeiten in Siebenbürgen (Transsilvanien) – aktiv, aber entspannt.
Mehrere abwechslungsreiche Wanderungen führen Sie durch:
- die beeindruckende Nera-Klamm im Anina-Gebirge
- das idyllische Beu-Tal mit seinen Wasserfällen
- das ursprüngliche Cerna-Tal
- die alpine Bergwelt des Retezat-Gebirges
- das spektakuläre Făgăraș-Gebirge rund um den Bâlea-See
Für wen ist diese Rumänien Rundreise ideal?
Diese Reise ist perfekt für Sie, wenn Sie:
- gerne wandern, aber keine Extremtouren suchen
- Wert auf Komfort und gute Organisation legen
- Natur und Kultur gleichermaßen erleben möchten
- authentische Reiseziele abseits des Massentourismus bevorzugen
👉 Kurz gesagt: Eine ideale Reise für Genusswanderer und Kulturfreunde
Naturwunder & Landschaften – Rumänien intensiv erleben
Rumänien zählt zu den ursprünglichsten Reisezielen Europas. Auf dieser Naturreise durch die Karpaten erwarten Sie:
- spektakuläre Schluchten und Kalksteinformationen
- ursprüngliche Wälder und nahezu unberührte Nationalparks
- die eindrucksvolle Donaulandschaft am Eisernen Tor und alter Kurort Baile Herkulane
- eine der schönsten Panoramastraßen Europas: die Transfăgărășan
Ein besonderes Erlebnis ist zudem eine Bootstour durch eine spektakuläre Nera-Klamm sowie eine Zugfahrt durch das Anina-Gebirge.
Siebenbürgen – Geschichte, die lebendig wird
Siebenbürgen (Transsilvanien) begeistert mit einer Mischung aus uralter Geschichte und einer einladenden Atmosphäre.
Neben wunderbarer Natur erleben Sie auch die kulturelle Vielfalt dieser einzigartigen Region:
- geführter Bummel durch das historische Sibiu (Hermannstadt)
- Erkundung des ASTRA-Freilichtmuseums für Volksarchitektur
- Besichtigung der imposanten Burg Corvinilor in Hunedoara
- Einblicke in das Leben vergangener Jahrhunderte in Kirchenburgen (UNESCO-Weltkulturerbe)
Diese Region gilt als eine der faszinierendsten Kulturlandschaften Europas.
👉 Perfekt für alle, die Kultur nicht nur sehen, sondern erleben möchten
Warum diese Rumänien Rundreise buchen?
- Perfekte Kombination aus Wandern, Natur & Kultur
- Authentische Rundreise abseits des Massentourismus
- Sorgfältig ausgewählte Routen & Highlights
- Komfortables Reisen mit geführten Wanderungen
- Erfahrene Reiseleitung mit regionalem Know-how
- Kleine Reisegruppe mit max. 8 Gästen
- Ideal für aktive Urlauber und Entdecker
👉 Begrenzte Teilnehmerzahl von 8 Gästen – jetzt buchen und Reisetermin sichern !
- Erweiterte Beschreibung
Unterwegs im Banater Bergland
Das erstes Ziel dieser abwechslungsreichen Natur- und Kulturreise durch den Südwesten von Rumänien ist das Banater Bergland. Die Landschaft der Westkarpaten ist wild und vielfältig. Der Fluss Nera im Anina-Gebirge hat eine tiefe Schlucht mit bis zu 150 Meter hohen Felswänden in den Kalkstein geschnitten. Über den uralten, zum Teil in den Fels gehauenen Römerpfad wandern Sie durch die Neraklamm und machen Halt am idyllisch gelegenen Teufelssee mit seinem türkisfarben schimmernden Wasser.
Begeistern wird Sie sicher auch die Wanderung zu den malerischen Wasserfällen im Beu-Tal. Das Zusammenspiel der Wasserfälle, Grotten und Sinterformationen mit dem Grün des Waldes zaubert ein tolles Naturerlebnis. Außerdem unternehmen Sie eine Bootstour durch die spektakuläre Nera-Klamm. Dabei geht es vorbei an steilen Felsenwänden, die das Ufer der Nera säumen.
Bei einer Fahrt mit der Eisenbahn auf alten Gleisen im Anina-Gebirge geht es auf spektakulärer Strecke durch die Berge des Banater-Berglandes. Die Banater Semmeringbahn passiert auf ihrem Weg von Oravița nach Anina 10 Viadukte und 14 Tunnel.
Das Kloster Slatina Nera zählt zu den echten Geheimtipps Rumäniens und begeistert Reisende, die abseits der bekannten Touristenpfade authentische Orte entdecken möchten. Eingebettet in die ruhige, unberührte Natur der Region Banat, bietet dieses kleine orthodoxe Nonnenkloster eine besondere Atmosphäre der Stille und Spiritualität. Hier erleben Sie eine Mischung aus moderner und traditioneller Architektur und die herzliche Gastfreundschaft der Nonnen.
Ein besonderes Highlight ist das klostereigene Geschäft der Marke Nera Plant. Hier werden hochwertige Naturprodukte angeboten, die direkt vor Ort nach traditionellen Rezepturen hergestellt werden – von Kräutertees und Tinkturen bis hin zu natürlicher Kosmetik. Die verwendeten Heilpflanzen stammen größtenteils aus eigenem Anbau oder aus der umliegenden Natur und spiegeln die jahrhundertealte Pflanzenkunde der Region wider. Dieses authentische Konzept macht den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis und bietet die Möglichkeit, ein Stück Klostertradition mit nach Hause zu nehmen.
Die idyllische Lage am Fluss Nera macht das Kloster Slatina Nera zu einem perfekten Zwischenstopp auf einer Rundreise durch Rumänien – ideal zum Entschleunigen, Innehalten und Kraft tanken. Wer kulturelle Highlights mit Naturerlebnissen verbinden möchte, findet hier einen Ort, der nachhaltig in Erinnerung bleibt.
Ein Besuch dieses versteckten Juwels verleiht jeder Rumänien-Reise das gewisse Etwas und sorgt für authentische Eindrücke fernab vom Massentourismus.Naturpark Eisernes Tor, Nationalpark Domogled und Cerna-Tal
Das Eiserne Tor gehört sicher zu den beeindruckendsten Taldurchbrüchen in Europa. Der Flusslauf der Donau verengt sich hier auf nur etwa 200 Meter und wird von bis zu 300 Meter hohen Felswänden gesäumt. Auf landschaftlich reizvoller Strecke folgen Sie dem Lauf der Donau und erreichen später den einst berühmten Kurort Herkulesbad. Unterwegs ist ein Halt am schmucken Kloster Mraconia geplant, dessen Lage kaum malerischer sein kann. Eindrucksvoll präsentiert sich auch die 55 Meter hohe Statue des Dakerkönigs Decebalus am serbischen Ufer der Donau. Eine Wanderung führt Sie aus dem Cerna-Tal hinauf zu einer einsamen Streusiedlung in den Bergen. Über Holzleitern, schmale Pfade und über bunte Almwiesen wandern Sie in das Dorf, wo es scheint, als sei die Zeit stehengeblieben. Die Bewohner kommen hier ohne Zufahrtsstraße, ohne Strom und ohne Wasserleitungen aus – Sie führen ein Leben, welches Erstaunen und Bewunderung zugleich auslöst.
Herkulesbad – kaiserliche Kurtradition zwischen Geschichte und Natur
Der traditionsreiche Kurort Băile Herculane (Herkulesbad) war einst einer der exklusivsten Kurorte der Habsburger Monarchie. Eingebettet in das enge Tal der Südkarpaten vereint der Ort bis heute eindrucksvolle Naturkulisse, antike Geschichte und kaiserliche Kurkultur.
Schon die Römer schätzten die heilenden Thermalquellen und widmeten sie dem Mythos des Herkules. Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte der Kurort unter den Habsburgern seine große Blütezeit. Besonders Franz Joseph I. ließ Herkulesbad gezielt ausbauen und in das kaiserliche Kurwesen integrieren. Die wohltuenden Schwefelquellen galten als wertvoll bei Erschöpfung und rheumatischen Beschwerden – ein wichtiger Rückzugsort für den streng organisierten Hofstaat. Auch wenn Elisabeth von Österreich vor allem andere Kurorte bevorzugte, steht ihr Name sinnbildlich für die elegante Kurkultur dieser Epoche, in der Herkulesbad als exklusiver Erholungsort des europäischen Adels galt.
Bis heute fasziniert der Ort durch seinen einzigartigen Kontrast: prachtvolle, teils restaurierte Bäderarchitektur trifft auf romantischen Verfall und eine wildromantische Gebirgslandschaft. Diese besondere Mischung verleiht Herkulesbad eine Atmosphäre, die Besucher als zugleich historisch, mystisch und überraschend lebendig beschreiben.
Ein weiteres spannendes Detail: Die Thermalquellen von Băile Herculane gehören zu einem der ältesten dokumentierten Heilwassersysteme Europas – ihr geologischer Ursprung liegt tief im Karstgebirge, wo sich heißes, mineralreiches Wasser über natürliche Spalten seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Dadurch ist der Kurort bis heute ein Ort, an dem Natur, Geschichte und Heiltradition eng miteinander verwoben sind. Schon die Römer betrachteten die heißen Thermalquellen als etwas nahezu „göttliches“ und weihten sie dem Mythos des Herkules. Daher stammt auch der Name Herkulesbad. Die Kombination aus stark mineralisierten Quellen und der abgeschiedenen Lage in einem engen Karpaten-Tal ließ früh den Ruf eines „Heilortes mit besonderer Kraft“ entstehen.
Siebenbürgen – Transsilvanien, das Landes „Jenseits der Wälder“
Mitten im Herzen Rumäniens liegt, von den Bergen der Karpaten umschlossen, Siebenbürgen. Typisch für diese uralte Kulturlandschaft sind die stolzen Kirchenburgen in den hübschen Dörfern. Natürlich darf auch ein Besuch von Sibiu (Hermannstadt) mit seinem romantischen mittelalterlichen Stadtkern nicht fehlen. Bei einem Spaziergang durch die schöne Altstadt erkunden Sie die mittelalterliche Ober- und Unterstadt und besuchen die schönsten Ecken der Stadt. Bei einem Besuch im Freilichtmuseum von Sibiu erhalten Sie einen interessanten Einblick in die Volkskultur Rumäniens. Auf dem großzügigen Gelände wurden zahlreiche historische Gebäude aus ganz Rumänien wieder aufgebaut und teil liebevoll eingerichtet.
In Siebenbürgen sind heute noch rund 150 mittelalterliche Kirchenburgen erhalten geblieben. Sieben von ihnen gehören zum Weltkulturerbe der UNSESCO. Die weltweit einzigartigen Kirchenburgen sind weithin sichtbare Wahrzeichen Rumäniens. Die meisten Kirchen waren mit dicken Wehrmauern, Wassergräben und hohen Türmen ausgestattet. Im Inneren konnte sich die gesamte Dorfgemeinde mit Hab und Gut versammeln um Schutz zu finden. Unter den hohen Gewölben der alten Kirchenburgen ertönten und ertönen Klänge von reich verzierten Orgeln, die wunderbar zu den bunt bemalten Sitzen der Kirchen passen. Die Glocken läuten auch heute noch in Notfällen oder an verschiedenen Feiertagen.
Ein besonders schönes Reiseziel für alle Wanderfreunde ist das Retezat-Gebirge mit stolzen Gipfeln, gezackten Kämmen und grünen Tälern. Es bildet den ältesten Nationalpark in den Karpaten. Hier gibt die Natur den Ton an. Bei einer Wanderung können Sie zum 2482 Meter hohen Gipfel des Retezat aufsteigen und den Panoramablick genießen.
Die spektakuläre Hochgebirgsstraße Transfăgăraşan bringt Sie später zum Balea-See, dem Ausgangspunkt für Wanderungen im Făgăraş-Gebirge. Hier sind Sie im höchsten Teil der Karpaten in Rumänien unterwegs. Es geht durch eine wild zerklüftete Hochgebirgswelt mit vielen tollen Panoramablicken. Zerklüftete Felsen, rauschende Wasserfälle und bunte Almwiesen, auf denen Schäfer ihre Herden hüten ergänzen das Bild des Fogarascher Gebirges.
Genießen Sie nicht nur das Wandern, sondern entdecken Sie auch die Kultur und Geschichte Transsylvaniens – des Landes „Jenseits der Wälder“.Die Höhepunkte dieser Reise – freuen Sie sich auf:
- ein abwechslungsreiches Programm mit Wandern und Kennenlernen der Kultur
- entspannte An- und Abreise mit Stadtbummel in Budapest und Bratislava
- Fahrt mit der Banater Semmeringbahn von Anina nach Oravița
- Wanderung im Beu-Tal mit vielen Wasserfällen
- Wanderung über den alten Römerpfad im Tal der Nera
- Wanderung Retezat-Gebirge mit Aufstieg zum 2.482 Meter hohen Retezat-Gebirge
- zwei panoramareiche Wanderung im Fagarasch-Gebirge
- Wanderung über Holzleitern und Almwiesen aus dem Cerna-Tal ins Bergdorf Scărișoara
- Paddeltour durch die Nera-Klamm
- Besichtigung Kloster Slatina-Nera, Dracula-Burg in Hunedoara, Freilichtmuseum für Volksarchitektur
- geführte Stadtbesichtigung in Sibiu (Herrmannstadt)
- Besichtigung der Kirchenburgen Cristian (Großau) und Cisnadie (Heltau)
- Fahrt entlang der Donau zum Eisernen Tor und in den alten Kurort Herkulesbad
- Tagesprogramm1. Tag
Fahrt nach Budapest und Stadtbummel
Fahrt über Zittau und Prag nach Budapest. Am Nachmittag ist Zeit für einen individuellen Besuch der berühmten Fischerbastei, wo Sie das wunderschöne Panorama der ungarischen Hauptstadt genießen können.
Fahrzeit ca. 7 Std., Hotel, -/-/-.2. TagStadtbummel in Timisoara und Fahrt nach Sasca Romana im Banater Bergland
Fahrt nach Timisora (Temeschwar). Es erwartet Sie eine kosmopolitische Stadt mit viel Charme und einer schönen Altstadt, deren Gesicht zahlreiche Barock- und Jugendstil-Gebäude aus der Zeit der österreich-ungarischen Monarchie prägen. Timisoara wird deshalb auch als „kleines Wien“ bezeichnet. Ein Spaziergang durch die Innenstadt führt Sie unter anderem am Piata Victoriei (Siegesplatz), dem Piata Unirii (Vereinigungsplatz) mit der Pestsäule und dem Dom, dem dreisprachigen Theater sowie der großen orthodoxen Kathedrale vorbei. Übrigens war Timisoara die erste Stadt auf dem europäischen Festland, die 1884 eine elektrische Straßenbeleuchtung erhielt.
Danach Weiterfahrt in das Banater Bergland nach Sasca Romana. Unterwegs ist ein Halt in Reșița im Anina-Gebirge geplant. Im Freilicht-Eisenbahnmuseum können Sie viele unterschiedliche Dampflokomotiven bestaunen, unter anderem auch die älteste in ganz Rumänien.
Fahrzeit ca. 5,5 Std., Pension, F/-/-.3. TagWanderung in das Beu-Tal mit seinen Wasserfällen und entlang der Felsen im Nera-Tal
Eine Wanderung führt Sie heute in das reizvolle Beu-Tal. Der Weg wird gezäumt von vielen großen und kleinen Wasserfällen, zahlreichen Sinterformationen und Grotten. Sie bilden einen zauberhaften Kontrast zum Grün des Waldes und der Moose. Zudem wandern Sie in das Tal der Nera. Ein uralter Weg führt erst durch den Wald, später steigen Sie aus dem Tal hinauf in die Berge. Sie wandern nun über einen alten, zum Teil in den Fels gehauenen Pfad entlang weißer Felsen und durch kleine Tunnel. Dabei können Sie immer wieder die schönen Ausblicke genießen. Nach einem Abstieg ins Tal erreichen Sie die Hängebrücke über die Nera und das kleinen Dörfchen Sasca Romana. Hier können Sie später noch auf eine Erkundungstour gehen.
Fahrzeit ca. 30 min, Gehzeit ca. 3 Std., Pension, F/L/A.4. TagBesuch des Klosters Slatina Nera und Fahrt mit der Banater Semmeringbahn
Als erstes besuchen Sie heute den 1994 erbauten Klosterkomplex Slatina-Nera mit der schönen alten Holzkirche im Zentrum. Die Nonnen verarbeiten hier verschiedenste Heilpflanzen aus der Region. In einem kleinen Laden werden diese Erzeugnisse angeboten.
Anschließend geht es mit der Banater Semmeringbahn von Oravița nach Anina. In Serpentinen windet sie sich die spektakuläre Bahnstrecke die Berge hinauf, führt durch 14 Tunnel und über 10 Viadukte.
Am Nachmittag unternehmen Sie eine kleine Wanderung in die Susara-Schlucht und zum Wasserfall Cascada Susara. Wer möchte, hat dort Gelegenheit zum Baden.
Fahrzeit ca. 2 Std., Gehzeit 2 Std., Pension, F/L/A.5. TagPaddeltour durch die spektakuläre Nera-Klamm
Fahrt über die Berge des Banater Berglands in das kleine Dorf Șopotu Nou am Fluss Nera. Dort starten Sie zur Paddeltour durch die spektakuläre Nera-Klamm. Besonders beeindruckend unterwegs sind der Lacul Dracului (Teufelssee) mit seinem klaren und zauberhaft türkisschimmernden Wasser sowie die bis zu 150 Meter hohen, fast senkrechten Felswände die das Flussufer säumen.
Fahrzeit ca. 1,5 Std., Pension, F/L/A.
Hinweis: Die Paddeltour ist abhängig vom Wasserstand der Nera. Falls die Tour nicht möglich sein sollte, unternehmen Sie eine Wanderung durch die Nera-Klamm und zum Teufelssee.6. TagFahrt entlang der Donau zum Eisernen Tor und nach Herkulesbad, unterwegs Halt am Kloster Mraconia und an der Decebal-Statue
Auf landschaftlich reizvoller Strecke folgen Sie heute dem Lauf der Donau in Richtung Eisernes Tor. Hier verengt sich der Flusslauf der Donau auf nur etwa 200 Meter und mächtige, mehrere Hundert Meter hohe Felswände säumen die Ufer. Das Eiserne Tor (serbisch Djerdap und rumänisch Portile de Fier) war schon seit Jahrhunderten ein berühmter, jedoch bei den Schiffern auch sehr gefürchteter Durchbruch der Donau in den Südkarpaten. Am Donauufer liegt sehr malerisch das kleine Kloster Mraconia und es ragt eindrucksvoll die 40 Meter hohe und 25 Meter breite Skulptur des Dakerkönigs Decebalus auf, die in den steilen Felsen gehauen wurde.
Am Nachmittag ist Zeit für einen Spaziergang durch das berühmte Băile Herculane (Herkulesbad), dem ältesten Kurort Rumäniens. Später fahren Sie hinauf in das Cerna-Tal.
Fahrzeit ca. 3 Std., Pension, F/-/-.7. TagWanderung aus dem Cerna-Tal zum Bergdorf Scărișoara
Aus dem Cerna-Tal wandern Sie zunächst über Holztreppen und Leitern, dann auf einen schmalen Pfad über herrlich bunte Almwiesen hinauf zur kleinen Kirche von Scărișoara. Zu den Häuschen und Höfen der verträumten Streusiedlung geht es über einen schönen Weg durch den Hochwald. Die Siedlung Scărișoara liegt hoch über dem Tal der Cerna in den Bergen des Banates. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, denn die Bewohner leben ohne Zufahrtsstraße, ohne Strom und ohne Wasserleitungen. Der Abstieg ins Tal führt Sie über weite Wiesen mit tollen Ausblicken über die wildromantische Landschaft des Cerna-Tals. Zum Ausgangspunkt zurück, gehen Sie direkt am Fluss entlang, auf einem teils in die Felsen gehauenen Pfad.
Am Nachmittag Fahrt in den Nationalpark Retezat-Gebirge.
Gehzeit ca. 4 Std., Fahrzeit ca. 3,5 Std., Berghütte, F/L/A.8. TagWanderung im Nationalpark Retezat-Gebirge
Der Nationalpark Retezat-Gebirge ist nicht nur der älteste in Rumänien, sondern auch einer der artenreichsten. Genießen Sie die ursprüngliche Schönheit der Landschaft, in der sich eine reiche Flora und Fauna und über 100 Gletscherseen verbergen.
Die heutige Wanderung führt Sie erst durch Wälder, dann über Blockgelände zu einen kleinen Bergsee (2.068 m). Er liegt in einem schönen Talkessel vor der Kulisse des Retezat. Von dort geht es hinauf zum Lolaia-Sattel (2.270 m) und steil weiter zum Gipfel des 2.482 Meter hohen Retezat. Hier öffnet sich ein toller Blick über die höchsten Gipfel des Retezat-Gebirges. Nach einer Rast geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück zur Hütte.
Gehzeit ca. 7-8 Std., Berghütte, F/L/A.9. TagFahrt nach Sibiu (Hermannstadt), unterwegs Besuch der Burg Castelul Corvinilor und der Kirchenburg Großau
Fahrt nach Sibiu (Hermannstadt). Doch zunächst machen Sie Halt in Hunedoara (Eisenmarkt) und entführen Sie auf die Burg Castelul Corvinilor. Die Felsenburg wurde auf den Überresten einer alten Wehrburg aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Die sagenumwobene Anlage erhebt sich imposant auf einem Kalkfelsen und ist heute ein Museum sowie ein beliebte Kulisse für Filmproduktionen. Der berühmte Graf Vlad III. Drăculea besuchte hier im 15. Jahrhundert seinem Verbündeten und damaligen Besitzer der Burg, den ungarischen König Matthias Corvinus.
Später besuchen Sie die Kirchenburg in Cristian (Großau). Die Anfänge der Siedlung gehen auf die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Somit ist Großau eine der ersten sächsischen Ortschaften in Siebenbürgen. Der Ort vor den Toren Hermannstadts entwickelte sich schnell zu einer der größten Gemeinden in der Region. Durch viele Umbauten entstand aus der alten romanischen Kirche in Lauf des 14. und 15. Jahrhunderts eine befestigte Kirchenburg, die heute noch sehr schön erhalten ist. Sehr interessant ist ein Blick in das kleine Museum und in den Speckturm, wo Sie hausgemachte Leckereien probieren können. Vom mächtigen, 74 Meter hohen Glockenturm bietet sich ein schöner Ausblick. Heute gehören sieben der über 150 Kirchenburgen in Siebenbürgen zum Weltkulturerbe.
Fahrzeit ca. 2 Std., Pension, F/-/-.10. TagStadtführung im Sibiu (Hermannstadt)
Hermannstadt liegt in einem Tal des Siebenbürgischen Hochlandes und wird von den Fogarascher Bergen, dem Lauterbach- und dem Zibinsgebirge gesäumt. Jahrhundertelang die Stadt die reichste und auch mächtigste Siedlung der Siebenbürger Sachsen. Im Lauf des 14. Jahrhunderts entstand rund um Hermannstadt eine mächtige Stadtmauer mit hohen Türmen. Heute ist die Stadt das pulsierende Herz Siebenbürgens und begeistert siche jeden Besucher auf Anhieb. Freuen Sie sich auf eine Stadtführung in Sibiu (Herrmannstadt). Zusammen mit unserem örtlichen Guide erkunden die mittelalterliche Ober- und Unterstadt, spazieren zur berühmten „Lügenbrücke“, durch enge Gassen und über prächtige Plätze. Sie erfahren dabei viel Wissenswertes über die bewegte, über 900 Jahre alte Geschichte Hermannstadts. Mit seinem Ensemble aus alten Häusern der Handwerker in der Unterstadt, den Bürgerhäusern, prächtigen Palästen und Kirchen in der Oberstadt erscheint Sibiu wie ein lebendiges Architekturmuseum mit verschiedensten Stilepochen (Gotik, Barock, Historismus u.a.). Am Nachmittag ist Zeit zu eigenen Erkundungen oder zum Besuch eines der vielen Museen (fakultativ).
Pension, F/-/-.11. TagBesuch des Freilichtmuseums ASTRA und der Kirchenburg in Heltau, Fahrt in das Făgăraş-Gebirge
Sie besuchen das Freilichtmuseum für bäuerliche Volksarchitektur ASTRA. Bei einem Bummel über das weitläufige Gelände können verschiedenste alte Gebäude entdecken, die aus allen Teilen Rumäniens hier her gebracht und wieder aufgebaut wurden. Es sind alte Holzkirchen, Sennhütten, Bauernhäuser, Windmühlen landwirtschaftliches Gerät und vieles mehr zu besichtigen. In zahlreichen, der ca. 350 Gebäuden wurden die Innenräume originalgetreu restauriert und Sie erhalten einen interessanten Einblick in die Volkskultur Rumäniens.
Anschließend besuchen Sie die Kirchenburg in Cisnadie (Heltau) mit ihrem mächtigen Glockenturm. Berieits ab 1430 wurde die Kirchenburg mit Wehrtürmen, eine zweiten Mauer und einen Wassergraben weiter befestigt. Eine Legende erzählt, dass in der Heltauer Kirchenburg einst ein Schatz versteckt worden sei. Im Lauf der Jahrhundert ging das Wissen um den geheimen Zugang zur Schatzkammer verloren. Erst im 20. Jahrhundert wurde das massive Türchen aus Eichenholz wiederentdeckt.
Am Nachmittag fahren Sie über die spektakuläre Transfăgăraşan-Straße hinauf in das Făgăraş-Gebirge. In vielen Serpentinen windet sich die Straße durch die Berge und verbindet das Arges-Tal über das Balea-Tal mit der Fagarascher Hochebene. Die Straße wurde während der Regierung von Ceausescu, zwischen 1970-1974 gebaut und verbindet auch die historischen Regionen Walachei (Muntenien) mit Siebenbürgen (Transsilvanien). Der 2.042 Meter hohe Bâlea-Pass (Pasul Bâlea), er ist der höchste asphaltierte Punkt im rumänischen Straßennetz und in den Karpaten.
Fahrzeit ca. 1 Std., Berghütte, F/-/-.12. TagWanderung in den Fogarascher Bergen (Făgăraş-Gebirge)
Das Făgăraş-Gebirge fesselt mit einer alpinen Naturlandschaft, über der sich sechs Gipfel über 2500 Meter erheben. Wild zerklüftete Felsen, tosende Wasserfälle und bunte Almwiesen, auf denen Schäfer ihre Herden hüten ergänzen das Bild des Gebirges. Heute wandern Sie zunächst zum Portita Arpsului Pass (2.175 m). Dann geht es weiter bergan, vorbei am Bergsee Lacul Capra, zum Gemsensattel (Saua Caprei, 2315 m). Traumhafte Tiefblicke begleiten Sie dann hinab zum Balea See. Alle Gipfelstürmer haben unterwegs Gelegenheit den 2.507 Meter hohen Butenau zu erklimmen.
Gehzeit ca. 4-5 Std., mit Gipfel ca. 6 Std., Berghütte F/L/-.13. TagWanderung in den Fogarascher Bergen (Făgăraş-Gebirge)
Ausgangspunkt für eine weitere Wanderung im Făgăraş ist der Balea-See. In seinem kristallklaren Wasser spiegeln sich die Bergspitzen und der Himmel scheint die Erde zu berühren. Sie wandern entlang des Făgăraş-Hauptkammes hinauf zum Gipfel des Laitel (2.390 m) und kommen in den Genuss von wunderschönen Ausblicken über die Hochgebirgswelt der Südkarpaten. Der Pfad führt dann weiter zum malerisch gelegenen Caltun-See (2.135 m) und über weite Almwiesen zurück zum Pass. Durch den Bâlea-Tunnel führt der Weg wieder zu unserem Quartier am See. Mit etwas Glück können Sie unterwegs vielleicht Gemsen oder Murmeltiere beobachten.
Gehzeit bis zum Laitel-Gipfel und zurück zum Quartier 4 – 5 Std., mit Weiterweg am Caltun-See vorbei 8 Std., Berghütte, F/L/-.14. TagFahrt nach Bratislava (Pressburg)
Heute fahren Sie nach Bratislava. Am Abend können Sie die schöne historischen Altstadt der slowakischen Hauptstadt erkunden und in einer der zahlreichen Restaurants das letzte Abendbrot der Reise genießen. Wer möchte, kann auch das UFO-Restaurant mit Aussichtsplattform besuchen, welches sich in 95 Meter Höhe auf einem der Pylone der SNP Brücke über die Donau befindet (Eintritt zum Aufzug ab 12,90 EUR).
Fahrzeit ca. 5,5 Std., Hotel, F/-/-.15. TagRückreise
Frühzeitig Rückfahrt über Prag, wo wir evtl. Reisegäste am Flughafen oder Bahnhof verabschieden.
Fahrzeit ca. 5,5 Std., F/-/-. - ReiseinformationLeistungen:
- An- / Rückreise ab/an Veranstalterbüro über Prag und Budapest/Bratislava sowie alle Transfers lt. Programm im Kleinbus
- Rundreise lt. Programm mit deutschspr. Reiseleitung
- 9 Übernachtungen in landestypischen Pensionen/Hotels (DZ, DU/WC oder Gemeinschaftsbad/-WC)
- 5 Übernachtungen in Berghütten (DZ/MBZ, Gemeinschaftsbad/-WC)
- Verpflegung lt. Programm: 14x Frühstück, 7x Lunchpaket, 5x Abendbrot
- Besichtigungen (Eintritte inkl.): Eisenbahnmuseum Resita, Kloster Slatina Nera, Burg Hunedoara, Kirchenburgen Cisnadie und Cristian, Freilichtmuseum Astra, Stadtführung Sibiu
- geführte Wanderungen lt. Programm
- Nationalpark- und sonstige Gebühren
- Tickets für Eisenbahnfahrt
Nicht enthalten:- evtl. Flug/Bahnfahrt nach Prag/Budapest
- nicht genannte Mahlzeiten sowie Getränke
- Einzelzimmer-Zuschlag 255,- EUR
- evtl. zusätzl. Eintritte
- Persönliches
- Reiseversicherung
An- und Abreise:Der Zu-/Ausstieg zum/vom Bus ist entlang unserer Fahrtroute möglich:
Hinreise: 02730 Ebersbach (Veranstalterbüro) – Zittau – Prag – Budapest
Rückreise: Bratislava – Prag – Liberec – 02730 Ebersbach (Veranstalterbüro)
Abholung am Bahnhof/Flughafen möglich. Abfahrt ab Veranstalterbüro gegen 7 Uhr, Ankunft am Rückreisetag gegen 16-17 Uhr.Anforderungen:Es erwartet Sie ein aktives Programm, das für jeden Naturliebhaber mit einer normalen sportlichen Kondition geeignet ist. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig, Sie sollten jedoch eine kleine Portion Abenteuerlust mitbringen.
Alle Wanderungen unternehmen Sie mit Tagesgepäck. Gehzeiten zwischen 2 und ca. 8 Stunden in leichtem bis mittelschweren, teils weglosem Gelände. Es sind einige steilere Auf- und Abstiege, Geröll und Felsstufen zu bewältigen. Einige Wanderungen führen in alpines und hochalpines Gelände bis in Höhen von ca. 2.000 – 2.500 Meter. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Es kann an einzelnen Tagen auch pausiert werden.
Hinweis: Die Paddeltour ist abhängig vom Wasserstand der Nera. Falls die Tour nicht möglich sein sollte, unternehmen Sie eine Wanderung durch die Nera-Klamm und zum Teufelssee.Einreisebestimmungen:Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Rumänien einen gültigen Personalausweis/Identitätskarte oder Reisepass. Es ist kein Visum erforderlich.
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.Impfungen / Gesundheitsvorsorge:Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Als weitere Reiseimpfung werden Impfungen gegen Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, FSME und Tollwut.
Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Reisemediziner oder an die Gesundheitsämter.Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.deHinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Mindestteilnehmerzahl:Diese Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten, informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Siehe ARB, die Sie vor Ihrer Buchung bestätigen müssen.Veranstalter:Wild Ost Natur- & Erlebnisreisen
Termine und Preise
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Reiseversicherung
Wie lange dauert die Busfahrt nach Rumänien und wo kann ich zu- / aussteigen?
Um die Fahrzeit nach und von Rumänien angenehm zu gestalten erfolgt eine Zwischenübernachtung in Budapest auf der Hinreise und eine Übernachtung in Bratislava auf der Rückreise.
Es bleibt Zeit für kurze Bummel durch die Hauptstädte von Ungarn und der Slowakei.
Fahrzeit ab Veranstalterbüro bis Budapest ca. 7 Stunden, von Bratislava zurück ca. 5,5 Std. Alle ca. 2 Stunden werden Pausen eingelegt.
Es besteht die Möglichkeitam Veranstalterbüro in 02730 Ebersbach-Neugersdorf (Sachsen) ein- und auszusteigen. Hier stellen wir Ihnen eine kostenlose Parkmöglichkeit für PKW zur Verfügung, eine Zugan- und Rückreise ist ebenfalls möglich. Zudem können Sie nach Absprache Zittau, Prag oder Budapest als Treffpunkt wählen.
Wie anspruchsvoll sind die Wanderungen?
Moderat und gut machbar. Sie sollten eine normale sportliche Kondition mitbringen. Es handelt sich nicht um alpine Hochleistungstouren, sondern um landschaftlich beeindruckende Routen mit ausreichend Pausen und angepasstem Tempo.
Alle Details zu den Anforderungen finden Sie in den Reiseinformationen.
Ist die Reise auch für Alleinreisende geeignet?
Ja, sehr gut – viele Gäste reisen allein und schätzen die Gruppendynamik. Einzelzimmer sind gegen Aufpreis buchbar. Möglich ist auch die Buchung eines halben Doppelzimmers.
Wie groß ist die Gruppe?
Diese Reise wird als Kleingruppenreise angeboten mit max. 8 Gästen, was ein intensiveres Erlebnis ermöglicht.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die ideale Zeit für eine Rumänien Rundreise mit Wanderungen ist von Mai bis September.
Wie ist das Essen in Rumänien?
Die rumänische Küche ist deftig, bodenständig und überraschend vielfältig. Sie wird geprägt von bäuerlicher Tradition, Balkan-Einflüssen, österreichisch-ungarischem Erbe und osmanischen Einflüssen. Gerade auf einer Rundreise erlebt man eine sehr authentische, regionale Esskultur. Viele Speisen sind fleischlastig, aber es gibt auch zahlreiche regionale Gemüse- und Eintopfgerichte. Vegetarische Speisen sind fast überall erhältlich.
Was ist die Währung in Rumänien und wir kann ich vor Ort bezahlen?
Die Währungseinheit Rumänien ist der Rumänischer Neue Lei (RON), 1 RON = 100 Bani
Euro können Sie in offiziellen Wechselstuben, bei Banken oder Postämtern tauschen. Dazu halten wir an den Grenzen oder unterwegs an. Wir empfehlen, ausreichend Bargeld mitzunehmen, da sich dies unkompliziert wechseln lässt. Natürlich können Sie auch mit gängigen Bank- oder Kreditkarten Landeswährung an Bankautomaten abheben. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise bei Ihrer Bank über die ggf. anfallenden Gebühren bei Auslandsabhebungen und bei Bezahlung mit Fremdwährung. Ein Rücktausch ist bei Banken / Wechselstuben möglich (nur Scheine, keine Münzen), bitte heben Sie dazu die Umtauschquittung auf.
Die meisten Hotels, Pensionen Geschäfte und Restaurants akzeptieren gängige Bank- oder Kreditkarten.
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Diese Natur- und Kultur-Rundreise durch den Südwesten von Rumänien richtet sich an Reisende, die mehr erleben wollen als klassischen Urlaub. Erleben Sie eine außergewöhnliche Rundreise, die geführte Wanderungen mit beeindruckenden Naturerlebnissen und kulturelle Höhepunkte ideal verbindet.
Ob spektakuläre Schluchten, wunderbare Naturlandschaften, historische Städte oder legendäre Panoramastraßen – diese Reise bietet Ihnen die perfekte Kombination aus Aktivurlaub, Genuss und Kultur.
Entdecken Sie auf ausgewählten Routen die beeindruckende Vielfalt der Karpaten, kombiniert mit einigen der schönsten Sehenswürdigkeiten in Siebenbürgen (Transsilvanien) - aktiv, aber entspannt.
Mehrere abwechslungsreiche Wanderungen führen Sie durch:
- die beeindruckende Nera-Klamm im Anina-Gebirge
- das idyllische Beu-Tal mit seinen Wasserfällen
- das ursprüngliche Cerna-Tal
- die alpine Bergwelt des Retezat-Gebirges
- das spektakuläre Făgăraș-Gebirge rund um den Bâlea-See
Für wen ist diese Rumänien Rundreise ideal?
Diese Reise ist perfekt für Sie, wenn Sie:- gerne wandern, aber keine Extremtouren suchen
- Wert auf Komfort und gute Organisation legen
- Natur und Kultur gleichermaßen erleben möchten
- authentische Reiseziele abseits des Massentourismus bevorzugen
Naturwunder & Landschaften – Rumänien intensiv erleben
Rumänien zählt zu den ursprünglichsten Reisezielen Europas. Auf dieser Naturreise durch die Karpaten erwarten Sie:- spektakuläre Schluchten und Kalksteinformationen
- ursprüngliche Wälder und nahezu unberührte Nationalparks
- die eindrucksvolle Donaulandschaft am Eisernen Tor und alter Kurort Baile Herkulane
- eine der schönsten Panoramastraßen Europas: die Transfăgărășan
Siebenbürgen – Geschichte, die lebendig wird
Siebenbürgen (Transsilvanien) begeistert mit einer Mischung aus uralter Geschichte und einer einladenden Atmosphäre. Neben wunderbarer Natur erleben Sie auch die kulturelle Vielfalt dieser einzigartigen Region:- geführter Bummel durch das historische Sibiu (Hermannstadt)
- Erkundung des ASTRA-Freilichtmuseums für Volksarchitektur
- Besichtigung der imposanten Burg Corvinilor in Hunedoara
- Einblicke in das Leben vergangener Jahrhunderte in Kirchenburgen (UNESCO-Weltkulturerbe)
Warum diese Rumänien Rundreise buchen?
- Perfekte Kombination aus Wandern, Natur & Kultur
- Authentische Rundreise abseits des Massentourismus
- Sorgfältig ausgewählte Routen & Highlights
- Komfortables Reisen mit geführten Wanderungen
- Erfahrene Reiseleitung mit regionalem Know-how
- Kleine Reisegruppe mit max. 8 Gästen
- Ideal für aktive Urlauber und Entdecker
Unterwegs im Banater Bergland
Das erstes Ziel dieser abwechslungsreichen Natur- und Kulturreise durch den Südwesten von Rumänien ist das Banater Bergland. Die Landschaft der Westkarpaten ist wild und vielfältig. Der Fluss Nera im Anina-Gebirge hat eine tiefe Schlucht mit bis zu 150 Meter hohen Felswänden in den Kalkstein geschnitten. Über den uralten, zum Teil in den Fels gehauenen Römerpfad wandern Sie durch die Neraklamm und machen Halt am idyllisch gelegenen Teufelssee mit seinem türkisfarben schimmernden Wasser. Begeistern wird Sie sicher auch die Wanderung zu den malerischen Wasserfällen im Beu-Tal. Das Zusammenspiel der Wasserfälle, Grotten und Sinterformationen mit dem Grün des Waldes zaubert ein tolles Naturerlebnis. Außerdem unternehmen Sie eine Bootstour durch die spektakuläre Nera-Klamm. Dabei geht es vorbei an steilen Felsenwänden, die das Ufer der Nera säumen. Bei einer Fahrt mit der Eisenbahn auf alten Gleisen im Anina-Gebirge geht es auf spektakulärer Strecke durch die Berge des Banater-Berglandes. Die Banater Semmeringbahn passiert auf ihrem Weg von Oravița nach Anina 10 Viadukte und 14 Tunnel.Das Kloster Slatina Nera zählt zu den echten Geheimtipps Rumäniens und begeistert Reisende, die abseits der bekannten Touristenpfade authentische Orte entdecken möchten. Eingebettet in die ruhige, unberührte Natur der Region Banat, bietet dieses kleine orthodoxe Nonnenkloster eine besondere Atmosphäre der Stille und Spiritualität. Hier erleben Sie eine Mischung aus moderner und traditioneller Architektur und die herzliche Gastfreundschaft der Nonnen. Ein besonderes Highlight ist das klostereigene Geschäft der Marke Nera Plant. Hier werden hochwertige Naturprodukte angeboten, die direkt vor Ort nach traditionellen Rezepturen hergestellt werden – von Kräutertees und Tinkturen bis hin zu natürlicher Kosmetik. Die verwendeten Heilpflanzen stammen größtenteils aus eigenem Anbau oder aus der umliegenden Natur und spiegeln die jahrhundertealte Pflanzenkunde der Region wider. Dieses authentische Konzept macht den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis und bietet die Möglichkeit, ein Stück Klostertradition mit nach Hause zu nehmen. Die idyllische Lage am Fluss Nera macht das Kloster Slatina Nera zu einem perfekten Zwischenstopp auf einer Rundreise durch Rumänien – ideal zum Entschleunigen, Innehalten und Kraft tanken. Wer kulturelle Highlights mit Naturerlebnissen verbinden möchte, findet hier einen Ort, der nachhaltig in Erinnerung bleibt. Ein Besuch dieses versteckten Juwels verleiht jeder Rumänien-Reise das gewisse Etwas und sorgt für authentische Eindrücke fernab vom Massentourismus.
Naturpark Eisernes Tor, Nationalpark Domogled und Cerna-Tal
Das Eiserne Tor gehört sicher zu den beeindruckendsten Taldurchbrüchen in Europa. Der Flusslauf der Donau verengt sich hier auf nur etwa 200 Meter und wird von bis zu 300 Meter hohen Felswänden gesäumt. Auf landschaftlich reizvoller Strecke folgen Sie dem Lauf der Donau und erreichen später den einst berühmten Kurort Herkulesbad. Unterwegs ist ein Halt am schmucken Kloster Mraconia geplant, dessen Lage kaum malerischer sein kann. Eindrucksvoll präsentiert sich auch die 55 Meter hohe Statue des Dakerkönigs Decebalus am serbischen Ufer der Donau. Eine Wanderung führt Sie aus dem Cerna-Tal hinauf zu einer einsamen Streusiedlung in den Bergen. Über Holzleitern, schmale Pfade und über bunte Almwiesen wandern Sie in das Dorf, wo es scheint, als sei die Zeit stehengeblieben. Die Bewohner kommen hier ohne Zufahrtsstraße, ohne Strom und ohne Wasserleitungen aus – Sie führen ein Leben, welches Erstaunen und Bewunderung zugleich auslöst.Herkulesbad – kaiserliche Kurtradition zwischen Geschichte und Natur
Der traditionsreiche Kurort Băile Herculane (Herkulesbad) war einst einer der exklusivsten Kurorte der Habsburger Monarchie. Eingebettet in das enge Tal der Südkarpaten vereint der Ort bis heute eindrucksvolle Naturkulisse, antike Geschichte und kaiserliche Kurkultur.
Schon die Römer schätzten die heilenden Thermalquellen und widmeten sie dem Mythos des Herkules. Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte der Kurort unter den Habsburgern seine große Blütezeit. Besonders Franz Joseph I. ließ Herkulesbad gezielt ausbauen und in das kaiserliche Kurwesen integrieren. Die wohltuenden Schwefelquellen galten als wertvoll bei Erschöpfung und rheumatischen Beschwerden – ein wichtiger Rückzugsort für den streng organisierten Hofstaat. Auch wenn Elisabeth von Österreich vor allem andere Kurorte bevorzugte, steht ihr Name sinnbildlich für die elegante Kurkultur dieser Epoche, in der Herkulesbad als exklusiver Erholungsort des europäischen Adels galt.
Bis heute fasziniert der Ort durch seinen einzigartigen Kontrast: prachtvolle, teils restaurierte Bäderarchitektur trifft auf romantischen Verfall und eine wildromantische Gebirgslandschaft. Diese besondere Mischung verleiht Herkulesbad eine Atmosphäre, die Besucher als zugleich historisch, mystisch und überraschend lebendig beschreiben.
Ein weiteres spannendes Detail: Die Thermalquellen von Băile Herculane gehören zu einem der ältesten dokumentierten Heilwassersysteme Europas – ihr geologischer Ursprung liegt tief im Karstgebirge, wo sich heißes, mineralreiches Wasser über natürliche Spalten seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Dadurch ist der Kurort bis heute ein Ort, an dem Natur, Geschichte und Heiltradition eng miteinander verwoben sind. Schon die Römer betrachteten die heißen Thermalquellen als etwas nahezu „göttliches“ und weihten sie dem Mythos des Herkules. Daher stammt auch der Name Herkulesbad. Die Kombination aus stark mineralisierten Quellen und der abgeschiedenen Lage in einem engen Karpaten-Tal ließ früh den Ruf eines „Heilortes mit besonderer Kraft“ entstehen.Siebenbürgen – Transsilvanien, das Landes „Jenseits der Wälder“
Mitten im Herzen Rumäniens liegt, von den Bergen der Karpaten umschlossen, Siebenbürgen. Typisch für diese uralte Kulturlandschaft sind die stolzen Kirchenburgen in den hübschen Dörfern. Natürlich darf auch ein Besuch von Sibiu (Hermannstadt) mit seinem romantischen mittelalterlichen Stadtkern nicht fehlen. Bei einem Spaziergang durch die schöne Altstadt erkunden Sie die mittelalterliche Ober- und Unterstadt und besuchen die schönsten Ecken der Stadt. Bei einem Besuch im Freilichtmuseum von Sibiu erhalten Sie einen interessanten Einblick in die Volkskultur Rumäniens. Auf dem großzügigen Gelände wurden zahlreiche historische Gebäude aus ganz Rumänien wieder aufgebaut und teil liebevoll eingerichtet. In Siebenbürgen sind heute noch rund 150 mittelalterliche Kirchenburgen erhalten geblieben. Sieben von ihnen gehören zum Weltkulturerbe der UNSESCO. Die weltweit einzigartigen Kirchenburgen sind weithin sichtbare Wahrzeichen Rumäniens. Die meisten Kirchen waren mit dicken Wehrmauern, Wassergräben und hohen Türmen ausgestattet. Im Inneren konnte sich die gesamte Dorfgemeinde mit Hab und Gut versammeln um Schutz zu finden. Unter den hohen Gewölben der alten Kirchenburgen ertönten und ertönen Klänge von reich verzierten Orgeln, die wunderbar zu den bunt bemalten Sitzen der Kirchen passen. Die Glocken läuten auch heute noch in Notfällen oder an verschiedenen Feiertagen. Ein besonders schönes Reiseziel für alle Wanderfreunde ist das Retezat-Gebirge mit stolzen Gipfeln, gezackten Kämmen und grünen Tälern. Es bildet den ältesten Nationalpark in den Karpaten. Hier gibt die Natur den Ton an. Bei einer Wanderung können Sie zum 2482 Meter hohen Gipfel des Retezat aufsteigen und den Panoramablick genießen. Die spektakuläre Hochgebirgsstraße Transfăgăraşan bringt Sie später zum Balea-See, dem Ausgangspunkt für Wanderungen im Făgăraş-Gebirge. Hier sind Sie im höchsten Teil der Karpaten in Rumänien unterwegs. Es geht durch eine wild zerklüftete Hochgebirgswelt mit vielen tollen Panoramablicken. Zerklüftete Felsen, rauschende Wasserfälle und bunte Almwiesen, auf denen Schäfer ihre Herden hüten ergänzen das Bild des Fogarascher Gebirges. Genießen Sie nicht nur das Wandern, sondern entdecken Sie auch die Kultur und Geschichte Transsylvaniens – des Landes „Jenseits der Wälder“.Die Höhepunkte dieser Reise - freuen Sie sich auf:
- ein abwechslungsreiches Programm mit Wandern und Kennenlernen der Kultur
- entspannte An- und Abreise mit Stadtbummel in Budapest und Bratislava
- Fahrt mit der Banater Semmeringbahn von Anina nach Oravița
- Wanderung im Beu-Tal mit vielen Wasserfällen
- Wanderung über den alten Römerpfad im Tal der Nera
- Wanderung Retezat-Gebirge mit Aufstieg zum 2.482 Meter hohen Retezat-Gebirge
- zwei panoramareiche Wanderung im Fagarasch-Gebirge
- Wanderung über Holzleitern und Almwiesen aus dem Cerna-Tal ins Bergdorf Scărișoara
- Paddeltour durch die Nera-Klamm
- Besichtigung Kloster Slatina-Nera, Dracula-Burg in Hunedoara, Freilichtmuseum für Volksarchitektur
- geführte Stadtbesichtigung in Sibiu (Herrmannstadt)
- Besichtigung der Kirchenburgen Cristian (Großau) und Cisnadie (Heltau)
- Fahrt entlang der Donau zum Eisernen Tor und in den alten Kurort Herkulesbad
- An- / Rückreise ab/an Veranstalterbüro über Prag und Budapest/Bratislava sowie alle Transfers lt. Programm im Kleinbus
- Rundreise lt. Programm mit deutschspr. Reiseleitung
- 9 Übernachtungen in landestypischen Pensionen/Hotels (DZ, DU/WC oder Gemeinschaftsbad/-WC)
- 5 Übernachtungen in Berghütten (DZ/MBZ, Gemeinschaftsbad/-WC)
- Verpflegung lt. Programm: 14x Frühstück, 7x Lunchpaket, 5x Abendbrot
- Besichtigungen (Eintritte inkl.): Eisenbahnmuseum Resita, Kloster Slatina Nera, Burg Hunedoara, Kirchenburgen Cisnadie und Cristian, Freilichtmuseum Astra, Stadtführung Sibiu
- geführte Wanderungen lt. Programm
- Nationalpark- und sonstige Gebühren
- Tickets für Eisenbahnfahrt
- evtl. Flug/Bahnfahrt nach Prag/Budapest
- nicht genannte Mahlzeiten sowie Getränke
- Einzelzimmer-Zuschlag 255,- EUR
- evtl. zusätzl. Eintritte
- Persönliches
- Reiseversicherung

Eine spannende, authentische und abwechslungsreiche Rundreise mit Wanderungen.
















































